Ziele der Akademie sind unter anderem:
1.
Förderung einer individualisierten, auf die Bedürfnisse der Familie und des Kindes ausgerichteten,
beziehungsorientierten, selbstbestimmten und humanistischen Geburtskultur, die das Gebären als natürlichen
und heiligen Vorgang unter Schutz stellt.
2.
Prüfung aller medizinischen Gepflogenheiten der modernen Geburtshilfe auf tatsächlichen Nutzen zur
Erhöhung der Sicherheit der Geburt und Wahrung des „geschützten Raumes“ für die Gebärende.
3.
Schaffung eines Instrumentariums zum besseren Verständnis der kindlichen Befindlichkeit während
Schwangerschaft und Geburt unter Nutzung der Erkenntnisse der pränatalen Psychologie. Ziel ist es, neben
dem mütterlichen Zustand und der Geburtsdynamik auch die mutmaßliche kindliche Verfassung in die
geburtshilflichen Entscheidungen und die postnatale Betreuung einzubeziehen.
4.
Reaktivierung verlorengegangenen Wissens über das Gebären aus früheren Zeiten und anderen Kulturen.
5.
Verbesserung der beruflichen Beziehungen zwischen Ärzten und Hebammen aus Kliniken und Niederlassung
im Interesse einer Optimierung der geburtshilflichen Betreuung.
6.
Förderung der berufsspezifischen Selbstbetreuung der angesprochenen Fachleute zur Vermeidung von
Überforderungssituationen und zur Verbesserung von Professionalität und Kommunikation.
7.
Eintreten für eine familienorientierte, frauenfreundliche Gesundheitspolitik.
8.
Eintreten für die Grundrechte des Kindes vor, während und nach der Geburt.
9.
Unterstützung der berufspraktischen Arbeit von Hebammen und Ärzten durch fachlichen Support.

